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		<title>Fehler im System</title>
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		<description>Fehler im System</description>
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				<item>
			<title>Flugsicherheit reloaded</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2009/12/28/flugsicherheit-reloaded</link>
			<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 15:16:51 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">133@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Nach dem gl&amp;#252;cklicherweise vereitelten &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,669030,00.html&quot;&gt;Anschlagsversuch auf den Flug Northwest-Airlines 253&lt;/a&gt; sind die Sicherheitsma&amp;#223;nahmen auf Flugh&amp;#228;fen verst&amp;#228;rkt worden. So meldet Spiegel Online, dass die Bundespolizei &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,669210,00.html&quot;&gt;verst&amp;#228;rkt auf Leibesvisitationen&lt;/a&gt; setzen will. Erneute Forderungen nach dem Einsatz von &lt;a href=&quot;http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/11/22/nacktscanner-viel-laerm-um-eigentlich-ni&quot;&gt;Nacktscannern&lt;/a&gt; sind bislang allerdings ausgeblieben, auch wurden bisher erstaunlicherweise keine versch&amp;#228;rften Sicherheitsgesetze verlangt.&lt;br /&gt;
Wie auch immer sich die Aufr&amp;#252;stung im Sicherheitsbereich gestalten wird, vor einer Frage scheuen die &amp;#220;berlegungen offenbar zur&amp;#252;ck. Dabei ist diese Frage relativ unkreativ und dabei aus Attent&amp;#228;tersicht nur konsequent: Wie mit Bomben umgehen, die nicht am, sondern &lt;em&gt;im&lt;/em&gt; K&amp;#246;rper getragen werden?&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;text-align: left; color: #000000; font-size: 0.8em; border-top: 1px solid #e0e0e0; border-bottom: 1px solid #e0e0e0; height: 120px;&quot;&gt;Anzeige
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            title : 'Flugsicherheit reloaded',
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem gl&#252;cklicherweise vereitelten <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,669030,00.html">Anschlagsversuch auf den Flug Northwest-Airlines 253</a> sind die Sicherheitsma&#223;nahmen auf Flugh&#228;fen verst&#228;rkt worden. So meldet Spiegel Online, dass die Bundespolizei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,669210,00.html">verst&#228;rkt auf Leibesvisitationen</a> setzen will. Erneute Forderungen nach dem Einsatz von <a href="http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/11/22/nacktscanner-viel-laerm-um-eigentlich-ni">Nacktscannern</a> sind bislang allerdings ausgeblieben, auch wurden bisher erstaunlicherweise keine versch&#228;rften Sicherheitsgesetze verlangt.<br />
Wie auch immer sich die Aufr&#252;stung im Sicherheitsbereich gestalten wird, vor einer Frage scheuen die &#220;berlegungen offenbar zur&#252;ck. Dabei ist diese Frage relativ unkreativ und dabei aus Attent&#228;tersicht nur konsequent: Wie mit Bomben umgehen, die nicht am, sondern <em>im</em> K&#246;rper getragen werden?</p>

<div style="text-align: left; color: #000000; font-size: 0.8em; border-top: 1px solid #e0e0e0; border-bottom: 1px solid #e0e0e0; height: 120px;">Anzeige
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		</item>
				<item>
			<title>Sicherheitstipp: "Nur vertrauensw&#252;rdige Seiten anschauen"</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2009/02/02/sicherheitstipp-nur-vertrauenswuerdige-s</link>
			<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 18:51:26 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">132@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Zu den beliebtsten Sicherheitstipps selbsternannter Computerexperten geh&amp;#246;rt: &quot;Nur vertrauensw&amp;#252;rdige Seiten anschauen&quot;. Dieser Sicherheitstipp ist - neben sogenannten Firewalls, die auf dem Client laufen&quot; auch die Selbstrechtfertigung zahlloser User, die unter einem Administratoraccount mit dem Internet Explorer (an dieser Stelle passt es: Mit Linux w&amp;#228;r' das nicht passiert) ins Web gehen: &quot;Ich schau doch nur seri&amp;#246;se Seiten an.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine erste Frage darauf ist immer: &quot;Was sind denn seri&amp;#246;se oder vertrauensw&amp;#252;rdige Seiten?&quot; Ironischerweise habe ich als Antwort noch nie eine Definition von &quot;seri&amp;#246;sen&quot; oder &quot;vertrauensw&amp;#252;rdigen&quot; Seiten erhalten. Statt dessen erz&amp;#228;hlt man mir von &quot;b&amp;#246;sen&quot; Seiten, allem voran &quot;Pornoseiten&quot;. Konkrete beispiele f&amp;#252;r B&amp;#246;se Pornoseiten&amp;trade; kann der fachkundige User meistens nicht nennen, man habe davon &quot;geh&amp;#246;rt&quot;, &quot;so etwas&quot; schaue man sich ja nicht an. &lt;br /&gt;
Wenn ich zu gut (oder zu schlecht) gelaunt bin, frage ich nochmal nach einer Definition von von &quot;seri&amp;#246;sen&quot; oder &quot;vertrauensw&amp;#252;rdigen&quot; Seiten oder hilfsweise nach einer Regel, woran man denn solche &quot;seri&amp;#246;sen&quot; oder &quot;vertrauensw&amp;#252;rdigen&quot; Seiten erkenne (ungeachtet der Tatsache, dass man, um sie zu erkennen, sie ja laden muss - aber das zu erw&amp;#228;hnen, w&amp;#228;re auch gemein). Darufhin bekomme ich aber nun auch keine befriedigende Antwort, aber immerhin hilfsweise eine Art Whitelist: &quot;Na ja, so Seiten wie meine Sparkasse, Spiegel online, oder tagesschau.de: &lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; sind seri&amp;#246;se Seiten.&quot;  &lt;br /&gt;
Ab heute verf&amp;#252;ge ich &amp;#252;ber eine weitere argumentative Eskalationsstufe. Ich frage scheinheilig &quot;... oder das Hamburger Abendblatt?&quot;&lt;br /&gt;
Die Seiten des Hambuger Abendblatt n&amp;#228;mlich habe heute &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Webauftritt-des-Hamburger-Abendblatts-infiziert-Update--/meldung/126754&quot;&gt;laut heise.de&lt;/a&gt; flei&amp;#223;ig versucht, Schadsoftware zu verteilen. &lt;br /&gt;
Sicher gab es das in der Vergangenheit schon &amp;#246;fter (und dass es nun das Hamburger Abendblatt ist, d&amp;#252;rfte Zufall sein), aber mit dem Hamburger Abendblatt ist es halt so sch&amp;#246;n einfach.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ach ja, noch ein Nachtrag: Wieso die Verantwortlichen des Hamburger Abendblatts nicht sofort den Stecker gezogen haben, nachdem sie von der Komromittierung erfahren haben, wei&amp;#223; man nicht. Ich finde das allerdings dann doch nicht ...so seri&amp;#246;s.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;background: red; border: 1px solid #000000; padding: 1px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;UPDATE&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Im &lt;a href=&quot;http://blog.tele-consulting.com/2009/02/02/drive-by-download-beim-hamburger-abendblatt/&quot;&gt;tc blog gibt es eine kleine Analyse&lt;/a&gt; des Sicherheitsproblems.&lt;/p&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den beliebtsten Sicherheitstipps selbsternannter Computerexperten geh&#246;rt: "Nur vertrauensw&#252;rdige Seiten anschauen". Dieser Sicherheitstipp ist - neben sogenannten Firewalls, die auf dem Client laufen" auch die Selbstrechtfertigung zahlloser User, die unter einem Administratoraccount mit dem Internet Explorer (an dieser Stelle passt es: Mit Linux w&#228;r' das nicht passiert) ins Web gehen: "Ich schau doch nur seri&#246;se Seiten an."</p>

<p>Meine erste Frage darauf ist immer: "Was sind denn seri&#246;se oder vertrauensw&#252;rdige Seiten?" Ironischerweise habe ich als Antwort noch nie eine Definition von "seri&#246;sen" oder "vertrauensw&#252;rdigen" Seiten erhalten. Statt dessen erz&#228;hlt man mir von "b&#246;sen" Seiten, allem voran "Pornoseiten". Konkrete beispiele f&#252;r B&#246;se Pornoseiten&trade; kann der fachkundige User meistens nicht nennen, man habe davon "geh&#246;rt", "so etwas" schaue man sich ja nicht an. <br />
Wenn ich zu gut (oder zu schlecht) gelaunt bin, frage ich nochmal nach einer Definition von von "seri&#246;sen" oder "vertrauensw&#252;rdigen" Seiten oder hilfsweise nach einer Regel, woran man denn solche "seri&#246;sen" oder "vertrauensw&#252;rdigen" Seiten erkenne (ungeachtet der Tatsache, dass man, um sie zu erkennen, sie ja laden muss - aber das zu erw&#228;hnen, w&#228;re auch gemein). Darufhin bekomme ich aber nun auch keine befriedigende Antwort, aber immerhin hilfsweise eine Art Whitelist: "Na ja, so Seiten wie meine Sparkasse, Spiegel online, oder tagesschau.de: <em>Das</em> sind seri&#246;se Seiten."  <br />
Ab heute verf&#252;ge ich &#252;ber eine weitere argumentative Eskalationsstufe. Ich frage scheinheilig "... oder das Hamburger Abendblatt?"<br />
Die Seiten des Hambuger Abendblatt n&#228;mlich habe heute <a href="http://www.heise.de/newsticker/Webauftritt-des-Hamburger-Abendblatts-infiziert-Update--/meldung/126754">laut heise.de</a> flei&#223;ig versucht, Schadsoftware zu verteilen. <br />
Sicher gab es das in der Vergangenheit schon &#246;fter (und dass es nun das Hamburger Abendblatt ist, d&#252;rfte Zufall sein), aber mit dem Hamburger Abendblatt ist es halt so sch&#246;n einfach.</p>

<p>Ach ja, noch ein Nachtrag: Wieso die Verantwortlichen des Hamburger Abendblatts nicht sofort den Stecker gezogen haben, nachdem sie von der Komromittierung erfahren haben, wei&#223; man nicht. Ich finde das allerdings dann doch nicht ...so seri&#246;s.</p>

<p><span style="background: red; border: 1px solid #000000; padding: 1px;"><strong>UPDATE</strong></span> Im <a href="http://blog.tele-consulting.com/2009/02/02/drive-by-download-beim-hamburger-abendblatt/">tc blog gibt es eine kleine Analyse</a> des Sicherheitsproblems.</p>

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								<comments>http://blog.pgs-info.de/index.php/2009/02/02/sicherheitstipp-nur-vertrauenswuerdige-s#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>"Nacktscanner": Viel L&#228;rm um eigentlich nichts</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/11/22/nacktscanner-viel-laerm-um-eigentlich-ni</link>
			<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:09:28 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">130@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/3c5145c02a4f0ae54e55c7c101c05b&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Die geplante Einf&amp;#252;hrung sogenannter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktscanner&quot;&gt;Nacktscanner&lt;/a&gt; auf Flugh&amp;#228;fen ist seit dem Bekanntwerden auf breite Kritik gesto&amp;#223;en. Dabei waren offenbar Politiker in erster Reihe, &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,586083,00.html&quot;&gt;Spiegel online sprach&lt;/a&gt; sogar von entsetzten Politkern. Unions-Innenexperte &lt;a href=&quot;http://www.wobo.de/&quot;&gt;Wolfgang Bosbach&lt;/a&gt; meinte gar &quot;Man muss nicht alles machen, was technisch machbar ist&quot; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Breite-Front-gegen-Nackt-Scanner--/meldung/117875&quot;&gt;heise.de&lt;/a&gt;). &lt;a href=&quot;http://www.dieterwiefelspuetz.de/&quot;&gt;Dieter Wiefelsp&amp;#252;tz&lt;/a&gt; (SPD) sieht Nacktscanner &quot;in jeder Beziehung&quot; (!) als &quot;fragw&amp;#252;rdig und unverh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig&quot; an und postuliert: &amp;#171;Die Intimsph&amp;#228;re eines Menschen muss gesch&amp;#252;tzt bleiben&amp;#187; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/320/315213/text/&quot;&gt;sueddeutsche.de&lt;/a&gt;). Bundesinnenminister &lt;a href=&quot;http://www.wolfgang-schaeuble.de/&quot;&gt;Wolfgang Sch&amp;#228;uble&lt;/a&gt; sprach von &quot;Unfug&quot; (Wolfgang Sch&amp;#228;uble; Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/sicherheitschecks104.html&quot;&gt;Quelle: tagesschau.de&lt;/a&gt;), und sagte laut &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/629839/Schaeuble-Nackt-Scanner-verletzen-Wuerde.html&quot;&gt;RP online&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Diese Bilder seien &quot;etwas, was schon mit der privaten W&amp;#252;rde, auch mit datenschutzrechtlichen Prinzipien zu tun hat&quot;, [...] &quot;Man kann darauf beispielsweise erkennen, ob jemand eine Prothese hat, das will nicht jeder.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;div style=&quot;float:left;&quot; class=&quot;image_block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nacktscanner.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;187&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 0.8em;&quot;&gt;Bild: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktscanner&quot;&gt;wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dpolg.de/front_content.php?idcatart=373&amp;amp;lang=1&amp;amp;client=1&quot;&gt;Rainer Wendt&lt;/a&gt;, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft vermochte laut &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/&quot;&gt;FAZ online&lt;/a&gt; den Nutzen f&amp;#252;r die Sicherheit &quot;wirklich nicht zu erkennen&quot;. Dabei ist der Nutzen dieser Technologie doch so klar erkennbar und sollte auch von Herrn Wendt einfach begriffen werden k&amp;#246;nnen: Die sogenannten Nacktscanner erm&amp;#246;glichen ein ber&amp;#252;hrungsloses Erkennen von nichtmetallischen Gegenst&amp;#228;nden am Menschen. Sicherheitsrelevante nichtmetallische Gegenst&amp;#228;nde w&amp;#228;ren beispielsweise Keramikmesser. Sozusagen als Nebenwirkung werden die gescannten Menschen &quot;nackt&quot; dargestellt - inklusive der viel zitierten Speckr&amp;#246;llchen und k&amp;#252;nstlichen Darmausg&amp;#228;nge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Politiker aller Parteien laut emp&amp;#246;rt und sittlich entr&amp;#252;stet Alarm schlagen, wenn pl&amp;#246;tzlich von solch als nebens&amp;#228;chlich titulierten Begriffen wie &quot;Intimsph&amp;#228;re&quot; und &quot;datenschutzrechtlichen Prinzipien&quot; die Rede ist und Polizeibeamte sicherheitstechnisch n&amp;#252;tzliche Technologien - wohl vor lauter Emp&amp;#246;rung - nicht erkennen k&amp;#246;nnen, so m&amp;#252;ssen die Bef&amp;#252;rworter der Bodyscanner wohl eine Schamgrenze &amp;#252;berschritten haben. Angesichts der Tatscache, dass die lautesten Emp&amp;#246;rungsschreie aus den Reihen derer kommen, die Fragen nach Privatsph&amp;#228;re und Datenschutz ansonsten mit einem Kommentar im Stile von &quot;Anst&amp;#228;ndige B&amp;#252;rger haben doch nichts zu verbergen&quot; begegnen, kann man sich fragen, wor&amp;#252;ber diese Menschen sich eigentlich derma&amp;#223;en echauffieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28994/1.html&quot;&gt;Twister schreibt auf heise.de&lt;/a&gt; dann  auch nur folgerichtig:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Grenze, das unn&amp;#246;tige und massenhafte Eindringen in die Privatsph&amp;#228;re, wurde nat&amp;#252;rlich schon l&amp;#228;ngst &amp;#252;berschritten, gest&amp;#246;rt hat es allerdings nur wenige. Man blieb dabei, dass derjenige, der nichts zu verbergen hat, auch von der Aufkl&amp;#228;rung nichts zu bef&amp;#252;rchten habe. Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, &amp;#220;berwachung der Kommunikation und des Verhaltens im Internet, Sammeln und Austauschen von pers&amp;#246;nlichen Daten der Flugpassagiere, Videokameras, biometrische Ausweise, Terrorlisten, Aushebelung der Grenzen zwischen den Befugnissen von Polizei, Geheimdiensten und Milit&amp;#228;r. Alles kein gro&amp;#223;es Problem, trifft ja nur Terroristen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Anablog &lt;a href=&quot;http://anablog.wordpress.com/2008/10/24/nacktscanner-mir-egal/&quot;&gt;meint&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;F&amp;#252;r den Staat bin ich schon lange nackt - im Sinne von das er alle meine Freunde kennt- weil jeder Bundesb&amp;#252;rger 365 Tage im jahre &amp;#252;berwacht wird durch die Vorratsdatenspeicherung. Es ist mal wieder typisch das man sich an Oberfl&amp;#228;chlichkeiten aufh&amp;#228;lt. Hier gehts wohl eher darum das hier manch pr&amp;#252;der Abgeordneter sich auf den Schlips getreten f&amp;#252;hlt. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Warum also ausgerechnet Politiker ganz aufgeregt protestieren, l&amp;#228;&amp;#223;t sich wohl so erkl&amp;#228;ren, dass, anders als bei den diversen Instrumentarien, die Freiheitsrechte massiv beschneiden, bei Nacktscannern keine Ausnahmeregelungen f&amp;#252;r Politiker vorgesehen sind. &lt;br /&gt;
Den Angeh&amp;#246;rigen der politischen Klasse geht eine solche Technologie buchst&amp;#228;blich an die Haut. Die eigene Haut aber ist greifbarer als beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung. Die Konsequenz von &quot;Nacktsein&quot; erschlie&amp;#223;t sich auch Menschen, die &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY&quot;&gt;nicht wissen&lt;/a&gt;, was ein Browser ist und deswegen unter Umst&amp;#228;nden gar nicht begreifen, was denn nun Personal Computer mit dem Kernbereich der privaten Lebensf&amp;#252;hrung zu tun haben k&amp;#246;nnten. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch im &lt;a href=&quot;http://gefaehrderblog.wordpress.com/2008/10/24/nacktscanner/&quot;&gt;Gef&amp;#228;hrderblog&lt;/a&gt; hat man diese Tragweite erkannt:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Interessant, wie schnell ein Datenschutzthema breite Aufmerksamkeit findet, wenn ein hinreichend gro&amp;#223;er Querschnitt der Bev&amp;#246;lkerung davon betroffen ist (jeder, der fliegt) und die Datenschutzverletzung einfach zu vermitteln ist (man steht nackt da).&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hinzu kommt: Nacktheit ist Kontroll- und Machtverlust. Gerade f&amp;#252;r Politiker muss der Verlust von Macht und Kontrolle eine gro&amp;#223;e Bedrohung des Selbstverst&amp;#228;ndnisses sein - man stelle sich vor, Bodyscan-Bilder von Wolfgang Sch&amp;#228;uble tauchten im Internet auf. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn man nun aber nur lange genug dar&amp;#252;ber nachdenkt und den derzeitigen Umgang mit derlei politischen Herausforderungen betrachtet, so m&amp;#252;sste man sich eigentlich fragen, wieso die Politiker derma&amp;#223;en kopflos reagierten. Eine angemessenere und verst&amp;#228;ndlichere Reaktion w&amp;#228;re doch die Forderung nach einer  Ausnahmeregelung f&amp;#252;r Parlamentarier gewesen?&lt;/p&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/3c5145c02a4f0ae54e55c7c101c05b" width="1" height="1" alt="" />Die geplante Einf&#252;hrung sogenannter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktscanner">Nacktscanner</a> auf Flugh&#228;fen ist seit dem Bekanntwerden auf breite Kritik gesto&#223;en. Dabei waren offenbar Politiker in erster Reihe, <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,586083,00.html">Spiegel online sprach</a> sogar von entsetzten Politkern. Unions-Innenexperte <a href="http://www.wobo.de/">Wolfgang Bosbach</a> meinte gar "Man muss nicht alles machen, was technisch machbar ist" (Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Breite-Front-gegen-Nackt-Scanner--/meldung/117875">heise.de</a>). <a href="http://www.dieterwiefelspuetz.de/">Dieter Wiefelsp&#252;tz</a> (SPD) sieht Nacktscanner "in jeder Beziehung" (!) als "fragw&#252;rdig und unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig" an und postuliert: &#171;Die Intimsph&#228;re eines Menschen muss gesch&#252;tzt bleiben&#187; (Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/320/315213/text/">sueddeutsche.de</a>). Bundesinnenminister <a href="http://www.wolfgang-schaeuble.de/">Wolfgang Sch&#228;uble</a> sprach von "Unfug" (Wolfgang Sch&#228;uble; Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sicherheitschecks104.html">Quelle: tagesschau.de</a>), und sagte laut <a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/629839/Schaeuble-Nackt-Scanner-verletzen-Wuerde.html">RP online</a>:</p>
<blockquote><p>Diese Bilder seien "etwas, was schon mit der privaten W&#252;rde, auch mit datenschutzrechtlichen Prinzipien zu tun hat", [...] "Man kann darauf beispielsweise erkennen, ob jemand eine Prothese hat, das will nicht jeder."</p></blockquote>

<div style="float:left;" class="image_block"><img src="http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nacktscanner.jpg" alt="" title="" width="187" height="300" /><br /><span style="font-size: 0.8em;">Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktscanner">wikipedia</a></span></div>

<p><a href="http://www.dpolg.de/front_content.php?idcatart=373&amp;lang=1&amp;client=1">Rainer Wendt</a>, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft vermochte laut <a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/">FAZ online</a> den Nutzen f&#252;r die Sicherheit "wirklich nicht zu erkennen". Dabei ist der Nutzen dieser Technologie doch so klar erkennbar und sollte auch von Herrn Wendt einfach begriffen werden k&#246;nnen: Die sogenannten Nacktscanner erm&#246;glichen ein ber&#252;hrungsloses Erkennen von nichtmetallischen Gegenst&#228;nden am Menschen. Sicherheitsrelevante nichtmetallische Gegenst&#228;nde w&#228;ren beispielsweise Keramikmesser. Sozusagen als Nebenwirkung werden die gescannten Menschen "nackt" dargestellt - inklusive der viel zitierten Speckr&#246;llchen und k&#252;nstlichen Darmausg&#228;nge.</p>

<p>Wenn Politiker aller Parteien laut emp&#246;rt und sittlich entr&#252;stet Alarm schlagen, wenn pl&#246;tzlich von solch als nebens&#228;chlich titulierten Begriffen wie "Intimsph&#228;re" und "datenschutzrechtlichen Prinzipien" die Rede ist und Polizeibeamte sicherheitstechnisch n&#252;tzliche Technologien - wohl vor lauter Emp&#246;rung - nicht erkennen k&#246;nnen, so m&#252;ssen die Bef&#252;rworter der Bodyscanner wohl eine Schamgrenze &#252;berschritten haben. Angesichts der Tatscache, dass die lautesten Emp&#246;rungsschreie aus den Reihen derer kommen, die Fragen nach Privatsph&#228;re und Datenschutz ansonsten mit einem Kommentar im Stile von "Anst&#228;ndige B&#252;rger haben doch nichts zu verbergen" begegnen, kann man sich fragen, wor&#252;ber diese Menschen sich eigentlich derma&#223;en echauffieren.</p>

<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28994/1.html">Twister schreibt auf heise.de</a> dann  auch nur folgerichtig:</p>
<blockquote><p>Die Grenze, das unn&#246;tige und massenhafte Eindringen in die Privatsph&#228;re, wurde nat&#252;rlich schon l&#228;ngst &#252;berschritten, gest&#246;rt hat es allerdings nur wenige. Man blieb dabei, dass derjenige, der nichts zu verbergen hat, auch von der Aufkl&#228;rung nichts zu bef&#252;rchten habe. Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, &#220;berwachung der Kommunikation und des Verhaltens im Internet, Sammeln und Austauschen von pers&#246;nlichen Daten der Flugpassagiere, Videokameras, biometrische Ausweise, Terrorlisten, Aushebelung der Grenzen zwischen den Befugnissen von Polizei, Geheimdiensten und Milit&#228;r. Alles kein gro&#223;es Problem, trifft ja nur Terroristen.</p></blockquote>

<p>Anablog <a href="http://anablog.wordpress.com/2008/10/24/nacktscanner-mir-egal/">meint</a>:</p>
<blockquote><p>F&#252;r den Staat bin ich schon lange nackt - im Sinne von das er alle meine Freunde kennt- weil jeder Bundesb&#252;rger 365 Tage im jahre &#252;berwacht wird durch die Vorratsdatenspeicherung. Es ist mal wieder typisch das man sich an Oberfl&#228;chlichkeiten aufh&#228;lt. Hier gehts wohl eher darum das hier manch pr&#252;der Abgeordneter sich auf den Schlips getreten f&#252;hlt. </p></blockquote>

<p>Warum also ausgerechnet Politiker ganz aufgeregt protestieren, l&#228;&#223;t sich wohl so erkl&#228;ren, dass, anders als bei den diversen Instrumentarien, die Freiheitsrechte massiv beschneiden, bei Nacktscannern keine Ausnahmeregelungen f&#252;r Politiker vorgesehen sind. <br />
Den Angeh&#246;rigen der politischen Klasse geht eine solche Technologie buchst&#228;blich an die Haut. Die eigene Haut aber ist greifbarer als beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung. Die Konsequenz von "Nacktsein" erschlie&#223;t sich auch Menschen, die <a href="http://de.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY">nicht wissen</a>, was ein Browser ist und deswegen unter Umst&#228;nden gar nicht begreifen, was denn nun Personal Computer mit dem Kernbereich der privaten Lebensf&#252;hrung zu tun haben k&#246;nnten. </p>

<p>Auch im <a href="http://gefaehrderblog.wordpress.com/2008/10/24/nacktscanner/">Gef&#228;hrderblog</a> hat man diese Tragweite erkannt:</p><blockquote><p>Interessant, wie schnell ein Datenschutzthema breite Aufmerksamkeit findet, wenn ein hinreichend gro&#223;er Querschnitt der Bev&#246;lkerung davon betroffen ist (jeder, der fliegt) und die Datenschutzverletzung einfach zu vermitteln ist (man steht nackt da).</p></blockquote>
<p>Hinzu kommt: Nacktheit ist Kontroll- und Machtverlust. Gerade f&#252;r Politiker muss der Verlust von Macht und Kontrolle eine gro&#223;e Bedrohung des Selbstverst&#228;ndnisses sein - man stelle sich vor, Bodyscan-Bilder von Wolfgang Sch&#228;uble tauchten im Internet auf. </p>

<p>Wenn man nun aber nur lange genug dar&#252;ber nachdenkt und den derzeitigen Umgang mit derlei politischen Herausforderungen betrachtet, so m&#252;sste man sich eigentlich fragen, wieso die Politiker derma&#223;en kopflos reagierten. Eine angemessenere und verst&#228;ndlichere Reaktion w&#228;re doch die Forderung nach einer  Ausnahmeregelung f&#252;r Parlamentarier gewesen?</p>

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				<item>
			<title>Monika Harms: Vertrauen oder Glaube?</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/10/31/harms-vertrauen-oder-gaube</link>
			<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 21:14:22 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">129@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Generalbundesanw&amp;#228;tin &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Harms&quot;&gt;Monika Harms&lt;/a&gt; hat in einem Interview mit der &lt;a href=&quot;http://www.lvz-online.de/aktuell/content/77405.html&quot;&gt;Leipziger Volksszeitung&lt;/a&gt; (via &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Generalbundesanwaeltin-fordert-Vertrauen-in-Ermittlungsmassnahmen--/meldung/118181&quot;&gt;heise&lt;/a&gt;; leider ist der Artikel der LVZ nicht einzeln erh&amp;#228;ltlich) f&amp;#252;r mehr Vertrauen in beh&amp;#246;rdliche Ermittlungsarbeiten geworben. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#220;ber die Tatsache, dass ausgerechnet die Gneralbundesanw&amp;#228;ltin, die bei ihren sogenannten Antiterror-Ermittlungen bereits &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2008%2F01%2F08%2Fa0088&amp;amp;src=GI&amp;amp;cHash=4995ddf37c&quot;&gt;mehrfach gegen geltendes Recht versto&amp;#223;en hat&lt;/a&gt;, um Vertrauen bittet, ist an anderer Stelle bereits genug gesagt worden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das gefl&amp;#252;gelte Wort, man k&amp;#246;nne Vertrauen nicht fordern, sondern m&amp;#252;sse es sich erwerben, sei an dieser Stelle aber noch einmal genannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was bei den Ausz&amp;#252;gen aus dem Interview der LVZ interessant ist, ist die Begr&amp;#252;ndung, mit der Frau Harms Vertrauen fordert:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Wir wollen doch gar nicht in den Computer des Privatb&amp;#252;rgers schauen, sondern bei einem verdichteten Verdacht die Gefahr schwerster Anschl&amp;#228;ge abwehren.&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font size: small&quot;&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Generalbundesanwaeltin-fordert-Vertrauen-in-Ermittlungsmassnahmen--/meldung/118181&quot;&gt;heise.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Die Botschaft ist klar: Der Privatb&amp;#252;rger hat von den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden nichts zu bef&amp;#252;rchten. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Klartext: Der Privatb&amp;#252;rger hat von den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden nichts zu bef&amp;#252;rchten. Die Voraussetzung daf&amp;#252;r, dass er von den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden nichts zu bef&amp;#252;rchten hat, ist Vertrauen, welches er den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden entgegenbringt. Solange also der B&amp;#252;rger die Handlungen der Ermittlungsbeh&amp;#246;rden und seiner Vertreter nicht kritisch be&amp;#228;ugt oder gar in Frage stellt, sind ihm die Ermittlungsbeh&amp;#246;rden wohlgesonnen. Vertrauen besteht nach dieser Lesart darin, zu glauben, dass &quot;die da oben schon das richtige machen&quot;.&lt;br /&gt;
Wohlgemerkt: Einen rechtlichen Anspruch darauf, dass &quot;die da oben schon das richtige machen&quot;, hat man nicht. Man muss eben den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden und den Versprechungen ihrer Funktionstr&amp;#228;ger, hier Frau Harms, glauben. Dieser Glaube, sofern er nur fest genug ist, begr&amp;#252;ndet sich aus sich selbst heraus. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der B&amp;#252;rger kann, sofern er nur fest genug an die Unfehlbarkeit der Ermittlungsbeh&amp;#246;rden glaubt, also darauf vertrauen, das sich die Ma&amp;#223;nahmen wohlwollender Ermittlungsbeh&amp;#246;rden nicht gegen ihn  richtet. Diese Auffassung findet ihren Ausdruck im Versprechen der Frau Harms, dass Ermittlungsinstrumente, die gegen den B&amp;#252;rger eingesetzt werden k&amp;#246;nnen, nicht gegen ihn eingesetzt werden. Versprochen. Ganz fest, gro&amp;#223;es Indianerehrenwort. Es sei denn, dass...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dieser Logik w&amp;#228;re jede Beschr&amp;#228;nkung der Ermittlungsbeh&amp;#246;rden und ihrer Methoden unn&amp;#246;tig (und strafverfolgungstechnisch sogar kontraproduktiv), da der B&amp;#252;rger ja darauf vertrauen k&amp;#246;nne, dass Ermittlungen ungeachtet aller vorhandenen Werkzeuge stets angemessen sei. Nun wei&amp;#223; man aber, das staatliches Handeln nicht im luftleeren Raume stattfindet, sondern von menschlichem Handeln mit Leben gef&amp;#252;llt wird. Und man wei&amp;#223; auch, dass dieses menschliche Handeln immer wieder dazu f&amp;#252;hrte und f&amp;#252;hren wird, dass staatliche Ma&amp;#223;nahmen nicht angemessen waren. Das ist normal, und dagegen ist auch kein Kraut gewachsen. Aber genau aus diesem Wissen heraus existieren Schranken staatlichen Handelns. Diese Schranken sind Teil dessen, was einen Rechtsstaat ausmacht. Dazu geh&amp;#246;rt auch, dass staatliches Handeln nicht unberechenbar wird. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Versprechnungen nach Gutsherrenart, dass man etwas schon nicht machen w&amp;#252;rde, obwohl man es kann, geh&amp;#246;ren nicht dazu.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;sharethis&quot;&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Generalbundesanw&#228;tin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Harms">Monika Harms</a> hat in einem Interview mit der <a href="http://www.lvz-online.de/aktuell/content/77405.html">Leipziger Volksszeitung</a> (via <a href="http://www.heise.de/newsticker/Generalbundesanwaeltin-fordert-Vertrauen-in-Ermittlungsmassnahmen--/meldung/118181">heise</a>; leider ist der Artikel der LVZ nicht einzeln erh&#228;ltlich) f&#252;r mehr Vertrauen in beh&#246;rdliche Ermittlungsarbeiten geworben. </p>

<p>&#220;ber die Tatsache, dass ausgerechnet die Gneralbundesanw&#228;ltin, die bei ihren sogenannten Antiterror-Ermittlungen bereits <a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F01%2F08%2Fa0088&amp;src=GI&amp;cHash=4995ddf37c">mehrfach gegen geltendes Recht versto&#223;en hat</a>, um Vertrauen bittet, ist an anderer Stelle bereits genug gesagt worden. </p>

<p>Das gefl&#252;gelte Wort, man k&#246;nne Vertrauen nicht fordern, sondern m&#252;sse es sich erwerben, sei an dieser Stelle aber noch einmal genannt.</p>

<p>Was bei den Ausz&#252;gen aus dem Interview der LVZ interessant ist, ist die Begr&#252;ndung, mit der Frau Harms Vertrauen fordert:</p>

<blockquote><p>"Wir wollen doch gar nicht in den Computer des Privatb&#252;rgers schauen, sondern bei einem verdichteten Verdacht die Gefahr schwerster Anschl&#228;ge abwehren.<br /><span style="font size: small">Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Generalbundesanwaeltin-fordert-Vertrauen-in-Ermittlungsmassnahmen--/meldung/118181">heise.de</a></span></p></blockquote>

<p>Die Botschaft ist klar: Der Privatb&#252;rger hat von den Ermittlungsbeh&#246;rden nichts zu bef&#252;rchten. </p>

<p>Im Klartext: Der Privatb&#252;rger hat von den Ermittlungsbeh&#246;rden nichts zu bef&#252;rchten. Die Voraussetzung daf&#252;r, dass er von den Ermittlungsbeh&#246;rden nichts zu bef&#252;rchten hat, ist Vertrauen, welches er den Ermittlungsbeh&#246;rden entgegenbringt. Solange also der B&#252;rger die Handlungen der Ermittlungsbeh&#246;rden und seiner Vertreter nicht kritisch be&#228;ugt oder gar in Frage stellt, sind ihm die Ermittlungsbeh&#246;rden wohlgesonnen. Vertrauen besteht nach dieser Lesart darin, zu glauben, dass "die da oben schon das richtige machen".<br />
Wohlgemerkt: Einen rechtlichen Anspruch darauf, dass "die da oben schon das richtige machen", hat man nicht. Man muss eben den Ermittlungsbeh&#246;rden und den Versprechungen ihrer Funktionstr&#228;ger, hier Frau Harms, glauben. Dieser Glaube, sofern er nur fest genug ist, begr&#252;ndet sich aus sich selbst heraus. </p>

<p>Der B&#252;rger kann, sofern er nur fest genug an die Unfehlbarkeit der Ermittlungsbeh&#246;rden glaubt, also darauf vertrauen, das sich die Ma&#223;nahmen wohlwollender Ermittlungsbeh&#246;rden nicht gegen ihn  richtet. Diese Auffassung findet ihren Ausdruck im Versprechen der Frau Harms, dass Ermittlungsinstrumente, die gegen den B&#252;rger eingesetzt werden k&#246;nnen, nicht gegen ihn eingesetzt werden. Versprochen. Ganz fest, gro&#223;es Indianerehrenwort. Es sei denn, dass...</p>

<p>Nach dieser Logik w&#228;re jede Beschr&#228;nkung der Ermittlungsbeh&#246;rden und ihrer Methoden unn&#246;tig (und strafverfolgungstechnisch sogar kontraproduktiv), da der B&#252;rger ja darauf vertrauen k&#246;nne, dass Ermittlungen ungeachtet aller vorhandenen Werkzeuge stets angemessen sei. Nun wei&#223; man aber, das staatliches Handeln nicht im luftleeren Raume stattfindet, sondern von menschlichem Handeln mit Leben gef&#252;llt wird. Und man wei&#223; auch, dass dieses menschliche Handeln immer wieder dazu f&#252;hrte und f&#252;hren wird, dass staatliche Ma&#223;nahmen nicht angemessen waren. Das ist normal, und dagegen ist auch kein Kraut gewachsen. Aber genau aus diesem Wissen heraus existieren Schranken staatlichen Handelns. Diese Schranken sind Teil dessen, was einen Rechtsstaat ausmacht. Dazu geh&#246;rt auch, dass staatliches Handeln nicht unberechenbar wird. </p>

<p>Versprechnungen nach Gutsherrenart, dass man etwas schon nicht machen w&#252;rde, obwohl man es kann, geh&#246;ren nicht dazu.</p><div class="sharethis">
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		</item>
				<item>
			<title>Nazis auslachen oder Admins auslachen?</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/10/25/nazis-auslachen-oder-admins-auslachen</link>
			<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 14:09:19 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
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						<description>&lt;p&gt;Wenn &lt;a href=&quot;http://www.nazis-auslachen.de/&quot;&gt;eine Seite&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Nazis-auslachen-de-will-bei-Vorbeugung-gegen-Extremismus-helfen--/meldung/117928&quot;&gt;heise.de gefeaturet wird&lt;/a&gt;, so kann sich der Seitenbetreiber freuen, wird sein Content doch einer breiten &amp;#214;ffentlichkeit bekannt gemacht. Nicht umsonst gibt es den ber&amp;#252;hmt-ber&amp;#252;chtigten Begriff des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Heise_online&quot;&gt;heise-DoS&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn eine Seite auf heise.de gefeatured wird, ist es allerdings &amp;#228;u&amp;#223;erst nachteilig, wenn sie nicht das enth&amp;#228;lt, was der Seitenbetreiber der &amp;#214;ffentlichkeit eigentlich zeigen will.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;image_block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;504&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Gut, das kann schon einmal passieren. Und der google-Cache zeigt, dass da ja auch schon einmal was lag (wenngleich, das was man im google-Cache ansehen kann, nicht sehr ...innovativ aussieht):&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;image_block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_0.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;504&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Richtig dumm wird es dann nur, wenn Config-Dateien &amp;#246;ffentlich einsehbar sind.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;image_block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;845&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Im heise-Forum werden bereits &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/foren/S-settings-inc-php/forum-146325/msg-15765588/read/&quot;&gt;die H&amp;#228;nde &amp;#252;ber den K&amp;#246;pfen zusammengeschlagen&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dummerweise ist der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tech-C&quot;&gt;Tech-C&lt;/a&gt; unter der bei DENIC hinterlegten Telefonnummer &quot;vor&amp;#252;bergehend nicht erreichbar&quot;, wie mir eine nette sysnthetische Damenstimme versicherte. Vielleicht bedeutet das ja, dass man das Problem erkannt hat und daran arbeitet. &lt;br /&gt;
Der Tech-C hat eine weitere Domain angegeben, diese liegt allerdings auf dem gleichen www-Server wie nazis-auslachen.de, und somit ist auch hier&amp;#252;ber niemand zu ermitteln, der mal eben den Stecker ziehen k&amp;#246;nnte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dumm gelaufen, das ganze.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;background: red; border: 1px solid #000000; padding: 1px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;UPDATE&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;http://www.nazis-auslachen.de/&quot;&gt;Die Seite ist mittlerweile wieder online&lt;/a&gt;, und diesmal anscheinend ordentlich konfiguriert.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;sharethis&quot;&gt;
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            title : 'Nazis auslachen oder Admins auslachen?',
              url   : 'http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/10/25/nazis-auslachen-oder-admins-auslachen'}, 
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        &lt;/script&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/10/25/nazis-auslachen-oder-admins-auslachen&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn <a href="http://www.nazis-auslachen.de/">eine Seite</a> auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/Nazis-auslachen-de-will-bei-Vorbeugung-gegen-Extremismus-helfen--/meldung/117928">heise.de gefeaturet wird</a>, so kann sich der Seitenbetreiber freuen, wird sein Content doch einer breiten &#214;ffentlichkeit bekannt gemacht. Nicht umsonst gibt es den ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten Begriff des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heise_online">heise-DoS</a>.</p>

<p>Wenn eine Seite auf heise.de gefeatured wird, ist es allerdings &#228;u&#223;erst nachteilig, wenn sie nicht das enth&#228;lt, was der Seitenbetreiber der &#214;ffentlichkeit eigentlich zeigen will.</p>

<div class="image_block"><img src="http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_1.jpg" alt="" title="" width="602" height="504" /></div>

<p>Gut, das kann schon einmal passieren. Und der google-Cache zeigt, dass da ja auch schon einmal was lag (wenngleich, das was man im google-Cache ansehen kann, nicht sehr ...innovativ aussieht):</p>

<div class="image_block"><img src="http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_0.jpg" alt="" title="" width="602" height="504" /></div>

<p>Richtig dumm wird es dann nur, wenn Config-Dateien &#246;ffentlich einsehbar sind.</p>

<div class="image_block"><img src="http://blog.pgs-info.de/media/blogs/fis/nalde_2.jpg" alt="" title="" width="602" height="845" /></div>

<p>Im heise-Forum werden bereits <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-settings-inc-php/forum-146325/msg-15765588/read/">die H&#228;nde &#252;ber den K&#246;pfen zusammengeschlagen</a>. </p>

<p>Dummerweise ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tech-C">Tech-C</a> unter der bei DENIC hinterlegten Telefonnummer "vor&#252;bergehend nicht erreichbar", wie mir eine nette sysnthetische Damenstimme versicherte. Vielleicht bedeutet das ja, dass man das Problem erkannt hat und daran arbeitet. <br />
Der Tech-C hat eine weitere Domain angegeben, diese liegt allerdings auf dem gleichen www-Server wie nazis-auslachen.de, und somit ist auch hier&#252;ber niemand zu ermitteln, der mal eben den Stecker ziehen k&#246;nnte. </p>

<p>Dumm gelaufen, das ganze.</p>

<p><span style="background: red; border: 1px solid #000000; padding: 1px;"><strong>UPDATE</strong></span> <a href="http://www.nazis-auslachen.de/">Die Seite ist mittlerweile wieder online</a>, und diesmal anscheinend ordentlich konfiguriert.</p><div class="sharethis">
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		</item>
				<item>
			<title>Proze&#223;? K&#252;hler?</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/03/07/prozess-kuehler</link>
			<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 19:48:14 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">127@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Heute stand der Prozessortausch eines Fileservers an. Der Fileserver lief bis dato mit einem Celeron, und nun wurde aber ein P4 frei. Der sollte also in den Fileserver transplantiert werden. Nun gut, alle Anwender wurden benachrichtigt, alle Clients getrennt, der Server heruntergefahren und vom Serverschrank ins B&amp;#252;ro gebracht. &lt;br /&gt;
Deckel auf, K&amp;#252;hler ab, Celeron raus, K&amp;#252;hler reinigen, P4 rein, W&amp;#228;rmeleitpaste drauf, K&amp;#252;hler drauf, Test, Deckel drauf, zur&amp;#252;ck in den Serverschrank, Anwender benachrichtigen. &lt;br /&gt;
So war der Plan. Nun war aber dummerweise die W&amp;#228;rmeleitpaste eingetrocknet (jaja, h&amp;#228;tte man vorher pr&amp;#252;fen k&amp;#246;nnen...). &lt;br /&gt;
Na gut, um die Ecke hat ja so ein neuer Computerladen aufgemacht - die haben ja bestimmt eine Tube W&amp;#228;rmeleitpaste. Dann kostet das ja kaum Zeit. Also in f&amp;#252;nf Minuten zu Fu&amp;#223; zum Laden gelaufen. &lt;br /&gt;
An der T&amp;#252;r ein Schild: DIESER LADEN WIRD KAMERA&amp;#220;BERWACHT! Oh, freundliche Begr&amp;#252;&amp;#223;ung... na gut. Also rein. Keiner da. Hmm.&lt;br /&gt;
Doch schon nach einer halben Minute kam der Verk&amp;#228;ufer. Es entwickelte sich folgender Dialog zwischen mir (K wie Kunde) und dem Verk&amp;#228;ufer (V):&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;V: Ja?&lt;br /&gt;
K: Guten Tag, ich brauche eine kleine Tube W&amp;#228;rmeleitpaste.&lt;br /&gt;
V: - - - - - - Wie bitte?&lt;br /&gt;
K &lt;em&gt;(etwas lauter und deutlicher)&lt;/em&gt;: Ich h&amp;#228;tte gerne eine Tube W&amp;#228;rmeleitpaste.&lt;br /&gt;
V: - - - - - -- - - - - - - - - - - - - - - - - Was ist denn das?&lt;br /&gt;
K &lt;em&gt;(etwas fassungslos und in latenter Vorahnung der Dinge, die noch kommen k&amp;#246;nnten, auch leicht ungehalten, zumal die Zeit l&amp;#228;uft - aber immer noch beherrscht und h&amp;#246;flich)&lt;/em&gt;: Das ist das, was zwischen Prozessor und Prozessork&amp;#252;hler kommt, damit...&lt;br /&gt;
V &lt;em&gt;(unterbricht mich, in seinen Augen stehen Fragezeichen geschrieben)&lt;/em&gt;: Proze&amp;#223;? K&amp;#252;hler?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das war dann der Moment, in dem mir klar wurde, dass dieser Computerladenverk&amp;#228;ufer wahrscheinlich noch nie einen Computer von innen gesehen hat (inwiefern das sich mit dem Berufsbild vereinbaren l&amp;#228;&amp;#223;t, wei&amp;#223; ich nicht). Normalerweise bin ich kein rebellischer Kunde. Ich kaufe auch schon mal Objektivdeckel f&amp;#252;r 29,95 &amp;#8364;, weil ich ja danach gefragt habe - aber das ist eine andere Geschichte. Wie dem auch sei: Diese geballte Ahnungslosigkeit lie&amp;#223; mir nur noch Raum f&amp;#252;r die spontane Entgegnung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;K: H&amp;#246;ren Sie, ich habe keine Zeit, Ihnen Ihren Job zu erkl&amp;#228;ren. Ich kauf' das Zeug woanders. Ich hab' wirklich keine Zeit. Auf Wiedersehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe dann einen Fahrradkurier zum &amp;#246;rtlichen Kistenschieber geschickt, und beide waren problemlos in der Lage, eine Tube W&amp;#228;rmeleitpaste &amp;#252;ber den Ladentisch gehen zu lassen. Nach f&amp;#252;nfzehn Minuten war die Paste da.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich aber bin immer noch fassungslos. &quot;Proze&amp;#223;? K&amp;#252;hler?&quot;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;sharethis&quot;&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stand der Prozessortausch eines Fileservers an. Der Fileserver lief bis dato mit einem Celeron, und nun wurde aber ein P4 frei. Der sollte also in den Fileserver transplantiert werden. Nun gut, alle Anwender wurden benachrichtigt, alle Clients getrennt, der Server heruntergefahren und vom Serverschrank ins B&#252;ro gebracht. <br />
Deckel auf, K&#252;hler ab, Celeron raus, K&#252;hler reinigen, P4 rein, W&#228;rmeleitpaste drauf, K&#252;hler drauf, Test, Deckel drauf, zur&#252;ck in den Serverschrank, Anwender benachrichtigen. <br />
So war der Plan. Nun war aber dummerweise die W&#228;rmeleitpaste eingetrocknet (jaja, h&#228;tte man vorher pr&#252;fen k&#246;nnen...). <br />
Na gut, um die Ecke hat ja so ein neuer Computerladen aufgemacht - die haben ja bestimmt eine Tube W&#228;rmeleitpaste. Dann kostet das ja kaum Zeit. Also in f&#252;nf Minuten zu Fu&#223; zum Laden gelaufen. <br />
An der T&#252;r ein Schild: DIESER LADEN WIRD KAMERA&#220;BERWACHT! Oh, freundliche Begr&#252;&#223;ung... na gut. Also rein. Keiner da. Hmm.<br />
Doch schon nach einer halben Minute kam der Verk&#228;ufer. Es entwickelte sich folgender Dialog zwischen mir (K wie Kunde) und dem Verk&#228;ufer (V):</p>

<p>V: Ja?<br />
K: Guten Tag, ich brauche eine kleine Tube W&#228;rmeleitpaste.<br />
V: - - - - - - Wie bitte?<br />
K <em>(etwas lauter und deutlicher)</em>: Ich h&#228;tte gerne eine Tube W&#228;rmeleitpaste.<br />
V: - - - - - -- - - - - - - - - - - - - - - - - Was ist denn das?<br />
K <em>(etwas fassungslos und in latenter Vorahnung der Dinge, die noch kommen k&#246;nnten, auch leicht ungehalten, zumal die Zeit l&#228;uft - aber immer noch beherrscht und h&#246;flich)</em>: Das ist das, was zwischen Prozessor und Prozessork&#252;hler kommt, damit...<br />
V <em>(unterbricht mich, in seinen Augen stehen Fragezeichen geschrieben)</em>: Proze&#223;? K&#252;hler?</p>

<p>Das war dann der Moment, in dem mir klar wurde, dass dieser Computerladenverk&#228;ufer wahrscheinlich noch nie einen Computer von innen gesehen hat (inwiefern das sich mit dem Berufsbild vereinbaren l&#228;&#223;t, wei&#223; ich nicht). Normalerweise bin ich kein rebellischer Kunde. Ich kaufe auch schon mal Objektivdeckel f&#252;r 29,95 &#8364;, weil ich ja danach gefragt habe - aber das ist eine andere Geschichte. Wie dem auch sei: Diese geballte Ahnungslosigkeit lie&#223; mir nur noch Raum f&#252;r die spontane Entgegnung.</p>

<p>K: H&#246;ren Sie, ich habe keine Zeit, Ihnen Ihren Job zu erkl&#228;ren. Ich kauf' das Zeug woanders. Ich hab' wirklich keine Zeit. Auf Wiedersehen.</p>

<p>Ich habe dann einen Fahrradkurier zum &#246;rtlichen Kistenschieber geschickt, und beide waren problemlos in der Lage, eine Tube W&#228;rmeleitpaste &#252;ber den Ladentisch gehen zu lassen. Nach f&#252;nfzehn Minuten war die Paste da.</p>

<p>Ich aber bin immer noch fassungslos. "Proze&#223;? K&#252;hler?"</p><div class="sharethis">
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            title : 'Proze&#223;? K&#252;hler?',
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        </script></div><div class="item_footer"><p><small><a href="http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/03/07/prozess-kuehler">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/03/07/prozess-kuehler#comments</comments>
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		</item>
				<item>
			<title>StudiVZ: "Gott sei Dank"</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2008/02/27/studivz-gott-sei-dank</link>
			<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 17:06:41 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">124@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/2315ed3f197a6e75127f4380890a59&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das &lt;em&gt;social network&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.studivz.de&quot;&gt;StudiVZ&lt;/a&gt; war nach den &lt;a href=&quot;http://blogbar.de/archiv/2006/11/23/studivz-700-stalker-und-der-datenschutz/&quot;&gt;Stalking- und Datenschutzvorf&amp;#228;llen in 2006&lt;/a&gt; vor einiger Zeit erneut ins &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523413,00.html&quot;&gt;Blickfeld der &amp;#246;ffentlichen Debatte&lt;/a&gt; gekommen, nachdem die Betreiber ihre &lt;a href=&quot;http://www.studivz.net/l/terms&quot;&gt;AGB&lt;/a&gt; samt &lt;a href=&quot;http://www.studivz.net/l/terms&quot;&gt;Datenschutzerkl&amp;#228;rung&lt;/a&gt; ge&amp;#228;ndert hatten. Diese &amp;#196;nderung bestand in der Au&amp;#223;enwirkung haupts&amp;#228;chlich darin, dass Nutzerdaten zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben werden d&amp;#252;rfen. Dies war der Ausl&amp;#246;ser zahlreicher Diskussionen und Proteste, in derem Verlauf  Studentenvertreter &amp;#246;ffentlich vor StudiVZ warnten (beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.refrat.hu-berlin.de/presse/pe061124.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.asta.uni-frankfurt.de/aktuell/news/340961.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.asta-uni-vechta.de/home/aktuell/neuigkeiten/studivz.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Proteste f&amp;#252;hrten dazu, dass die Betreiber von StudiVZ zumindest darauf&lt;a href=&quot;http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2007/12/14/studivz-f-252-hrt-targeting-system-ein.aspx&quot;&gt; verzichteten, den Usern auch per Handy oder Instant-Message Werbung zu schicken.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Ende stimmten dann die meisten User den neuen AGB zu - ob sie durch den vermeintlichen R&amp;#252;ckzug beruhigt waren oder ob es ihnen einfach egal war, ist schwer zu sagen. Offenbar haben aber die wenigsten User die neuen AGB und die Datenschutzerkl&amp;#228;rung wirklich gelesen. Unter Punkt 7 findet man in der Datenschutzerkl&amp;#228;rung n&amp;#228;mlich folgenden Passus: &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ich willige ein, dass studiVZ Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten von mir an Ermittlungs-, Strafverfolgungs- und Aufsichtsbeh&amp;#246;rden weitergibt, wenn und soweit dies erforderlich ist zur Abwehr von Gefahren f&amp;#252;r die staatliche und &amp;#246;ffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ob diese Weitergabe eine richterliche Anordnung voraussetzt oder sozusagen auf Zuruf der Ermittler geschieht, bleibt hier offen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Zeit der Protest kursierte in der Netzgemeinde die ironische Verballhornung &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/vom-stalkervz-zum-stasivz/&quot;&gt;StasiVZ&lt;/a&gt;. Wie nahe an der Realit&amp;#228;t dies lag, zeigt sich nun in einem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html&quot;&gt;Interview auf Spiegel online&lt;/a&gt;. Hier ist  StudiVZ-Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer Marcus Riecke erleichtert, dass nunmehr alles etwas konfliktfreier vonstatten geht:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Riecke: Wir haben die Gesch&amp;#228;ftsbedingungen und die Datenschutzerkl&amp;#228;rung aus zwei Gr&amp;#252;nden ge&amp;#228;ndert. Zum einen, um zielgerichtet werben zu k&amp;#246;nnen. Zum anderen, um Konflikte mit Ermittlungsbeh&amp;#246;rden zu vermeiden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[...]&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir stehen da zwischen den Fronten. Auf der einen Seite der Datenschutz, auf der anderen Seite die Ermittler. Das Telemediengesetz verbietet uns, ohne Zustimmung der Nutzer Nutzungsdaten zu speichern. So hat der BGH [...] entschieden. Die Kripo- und LKA-Beamten verlangen aber genau diese Daten von uns [...]. Deshalb haben wir die Nutzer der Speicherung der Nutzungsdaten zustimmen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Riecke: Gott sei Dank d&amp;#252;rfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben [...].&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;SPIEGEL ONLINE: Wie viele sind das?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Riecke: [...] Weit &amp;#252;ber 90 Prozent.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[...]&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Riecke: Wir bekommen t&amp;#228;glich Anfragen von Beh&amp;#246;rden, die kenne ich nicht im Detail.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;SPIEGEL ONLINE: Wie viele Anfragen sind das?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Riecke: Gut zehn in der Woche.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;


&lt;p&gt;Mit anderen Worten und etwas Phantasie k&amp;#246;nnte man sich folgendes Szenario ausmalen: &lt;em&gt;Ermittlungsbeh&amp;#246;rden standen immer wieder bei StudiVZ vor der T&amp;#252;r und verlangten Daten. Diese Daten durfte StudiVZ aber nicht erheben. Denn das verbietet das Telemediengesetz.&lt;br /&gt;
Die Ermittlungsbeh&amp;#246;rden gaben sich damit aber nicht zufrieden und fragten immer wieder nach Daten . Richtig penetrant, sowas. &lt;br /&gt;
Und irgendwie fand Riecke das ja auch verst&amp;#228;ndlich, denn warum sollten die Ermittler denn diese Daten auch nicht bekommen? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gott sei Dank gab es einen Ausweg: Die &amp;#196;nderung der AGB. Das konnte man  ja auch wunderbar mit Werbung erkl&amp;#228;ren (und zur Beruhigung dann auch ein wenig auf Protest eingehen). Zwar gehen viele Leute und gerade auch junge Leute heutzutage eher offen mit ihren Daten um, aber das Wort &quot;Polizei&quot; h&amp;#228;tte wohl selbst bei jenen Leuten ein Alarmgl&amp;#246;cklein schellen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fast schon k&amp;#246;nnte man sagen, im Interview f&amp;#246;rmlich den Felsbrocken zu sp&amp;#252;ren, der Riecke vom Herzen gefallen ist, nachdem er sich zuvor im Konflikt zwischen Datenschutz und Anfragen der Ermittlungsbeh&amp;#246;rden aufgerieben hat. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun, da 90% der StudiVZ-User der &amp;#220;bermittlung der Daten zugestimmt haben, kann Riecke mit der ganzen Wahrheit herausr&amp;#252;cken und sich - &quot;Gott sei Dank&quot; - als Mann, dem Sicherheit und Ordnung am Herzen liegen, gerieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einen Exodus der User muss StudiVZ wohl nicht bef&amp;#252;rchten. Den Grund kennt und nennt Ricke auch: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wenn ein soziales Netzwerk die kritische Masse erreicht hat, funktioniert es, weil alle meine Freunde schon da sind.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Die Erfahrung gibt ihm recht. Und seien wir mal ehrlich: Eigentlich ist das alles ja auch nur zu unserem Besten. Wer k&amp;#246;nnte da etwas dagegen haben?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unterdessen rauscht es kr&amp;#228;ftig in der deutschsprachigen Blogosph&amp;#228;re: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Endlich: StudiVZ muss Verbrechen nicht mehr decken (&lt;a href=&quot;http://www.politik-digital.de/studivz-muss-verbrechen-nicht-mehr-decken&quot;&gt;politik-digital.de&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Statt Online-Durchsuchung: StudiVZ! (&lt;a href=&quot;http://medienblog.wordpress.com/2008/02/27/statt-online-durchsuchung-studivz/&quot;&gt;Medienblog&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;jetzt wissen wir auch warum es zum jahreswechsel neue nutzungsbedingungen bei studivz gab (&lt;a href=&quot;http://www.hoerold.de/wordpress/2008/02/27/und-tschuss-studivz/&quot;&gt;das leben ist ein m&amp;#228;rchen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir wollen die Daten unserer Nutzer gar nicht sch&amp;#252;tzen. Wir k&amp;#228;men nicht mal auf die Idee ein solch absurde Anfrage abzuweisen oder zu hinterfragen. Wir sind sogar froh, da behilflich zu sein. Gott sei Dank haben uns die User da v&amp;#246;llig freie Hand gegeben. Und die Hauptsache ist doch, dass unsere Nutzer passende Werbung bekommen. (&lt;a href=&quot;http://notes.computernotizen.de/2008/02/27/studivz-gekurztes-zitat-wird-zu-einem-halben-dementi/&quot;&gt;Notizblog&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;StudiVZ sorgt auch daf&amp;#252;r das du weiterhin auf den Pfaden der Tugend wandeln wirst [...]. Und wenn du mal leichtsinnigerweise etwas Verbotenes gemacht hast wird man nat&amp;#252;rlich den entsprechenden Stellen helfen, dir die rechte Strafe zukommen zu lassen. (&lt;a href=&quot;http://www.it-guerilla.de/2008/02/27/bigstudivz-is-watching-you/&quot;&gt;IT Guerilla&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Bis heute war ich noch beim StudiVZ registriert, jedoch ein Interview mit StudiVZ-Boss Riecke &amp;#252;berzeugte mich nun endlich, das Weite zu suchen. (&lt;a href=&quot;http://sturmwolf.wordpress.com/2008/02/27/goodbye-studivz/&quot;&gt;Stargazers Blog&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Web 2.0 ist, wenn Dein Klarname wegen Kifferbildern in sozialen Netzwerken direkt an Ermittlungsbeh&amp;#246;rden wandern. So wie bei StudiVZ. (&lt;a href=&quot;http://www.schraeuble.de/2008/02/27/web-20/&quot;&gt;Schr&amp;#228;uble&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Das StudiVZ l&amp;#228;sst also seine Nutzer zustimmen, Daten zu speichern, damit diese den Ermittlungsbeh&amp;#246;rden &amp;#252;bergeben werden d&amp;#252;rfen. Gesetzlich w&amp;#228;ren sie dazu nicht verflichtet. &lt;br /&gt;
Ein Schelm, wer B&amp;#246;ses dabei denkt... (&lt;a href=&quot;http://nyblog.de/index.php/datenschutz-a-la-studivz/&quot;&gt;nyblog&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Und bitte gleich noch alle die im Profil bei der politischen Einstellung sehr Links oder sehr Rechts angegeben haben mal sicherheitshalber dem Verfassungsschutz melden, und alle die sich irgendwie als Moslems outen auch gleich noch dazu. (&lt;a href=&quot;http://www.meinbetrunkenesgestotter.de/2008/02/27/denunzantenvz/&quot;&gt;meinbetrunkenesgestotter&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Mann ist ja richtig erleichtert, dass er seine Kunden verpfeifen kann. (&lt;a href=&quot;http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2008/02/studivz-die-rec.html&quot;&gt;Bernd R&amp;#246;thlingsh&amp;#246;fer&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;sharethis&quot;&gt;
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            title : 'StudiVZ: &amp;quot;Gott sei Dank&amp;quot;',
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/2315ed3f197a6e75127f4380890a59" width="1" height="1" alt="" /><br />
Das <em>social network</em> <a href="http://www.studivz.de">StudiVZ</a> war nach den <a href="http://blogbar.de/archiv/2006/11/23/studivz-700-stalker-und-der-datenschutz/">Stalking- und Datenschutzvorf&#228;llen in 2006</a> vor einiger Zeit erneut ins <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,523413,00.html">Blickfeld der &#246;ffentlichen Debatte</a> gekommen, nachdem die Betreiber ihre <a href="http://www.studivz.net/l/terms">AGB</a> samt <a href="http://www.studivz.net/l/terms">Datenschutzerkl&#228;rung</a> ge&#228;ndert hatten. Diese &#196;nderung bestand in der Au&#223;enwirkung haupts&#228;chlich darin, dass Nutzerdaten zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben werden d&#252;rfen. Dies war der Ausl&#246;ser zahlreicher Diskussionen und Proteste, in derem Verlauf  Studentenvertreter &#246;ffentlich vor StudiVZ warnten (beispielsweise <a href="http://www.refrat.hu-berlin.de/presse/pe061124.html">hier</a>, <a href="http://www.asta.uni-frankfurt.de/aktuell/news/340961.html">hier</a> und <a href="http://www.asta-uni-vechta.de/home/aktuell/neuigkeiten/studivz.html">hier</a>).</p>

<p>Die Proteste f&#252;hrten dazu, dass die Betreiber von StudiVZ zumindest darauf<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2007/12/14/studivz-f-252-hrt-targeting-system-ein.aspx"> verzichteten, den Usern auch per Handy oder Instant-Message Werbung zu schicken.</a></p>

<p>Am Ende stimmten dann die meisten User den neuen AGB zu - ob sie durch den vermeintlichen R&#252;ckzug beruhigt waren oder ob es ihnen einfach egal war, ist schwer zu sagen. Offenbar haben aber die wenigsten User die neuen AGB und die Datenschutzerkl&#228;rung wirklich gelesen. Unter Punkt 7 findet man in der Datenschutzerkl&#228;rung n&#228;mlich folgenden Passus: </p>
<blockquote><p>Ich willige ein, dass studiVZ Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten von mir an Ermittlungs-, Strafverfolgungs- und Aufsichtsbeh&#246;rden weitergibt, wenn und soweit dies erforderlich ist zur Abwehr von Gefahren f&#252;r die staatliche und &#246;ffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten.</p></blockquote><p>Ob diese Weitergabe eine richterliche Anordnung voraussetzt oder sozusagen auf Zuruf der Ermittler geschieht, bleibt hier offen. </p>

<p>Zur Zeit der Protest kursierte in der Netzgemeinde die ironische Verballhornung <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/vom-stalkervz-zum-stasivz/">StasiVZ</a>. Wie nahe an der Realit&#228;t dies lag, zeigt sich nun in einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html">Interview auf Spiegel online</a>. Hier ist  StudiVZ-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Marcus Riecke erleichtert, dass nunmehr alles etwas konfliktfreier vonstatten geht:</p>

<blockquote><p>Riecke: Wir haben die Gesch&#228;ftsbedingungen und die Datenschutzerkl&#228;rung aus zwei Gr&#252;nden ge&#228;ndert. Zum einen, um zielgerichtet werben zu k&#246;nnen. Zum anderen, um Konflikte mit Ermittlungsbeh&#246;rden zu vermeiden.</p>

<p>[...]</p>

<p>Wir stehen da zwischen den Fronten. Auf der einen Seite der Datenschutz, auf der anderen Seite die Ermittler. Das Telemediengesetz verbietet uns, ohne Zustimmung der Nutzer Nutzungsdaten zu speichern. So hat der BGH [...] entschieden. Die Kripo- und LKA-Beamten verlangen aber genau diese Daten von uns [...]. Deshalb haben wir die Nutzer der Speicherung der Nutzungsdaten zustimmen lassen.</p>

<p>SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?</p>

<p>Riecke: Gott sei Dank d&#252;rfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben [...].</p>

<p>SPIEGEL ONLINE: Wie viele sind das?</p>

<p>Riecke: [...] Weit &#252;ber 90 Prozent.</p>

<p>[...]</p>

<p>Riecke: Wir bekommen t&#228;glich Anfragen von Beh&#246;rden, die kenne ich nicht im Detail.</p>

<p>SPIEGEL ONLINE: Wie viele Anfragen sind das?</p>

<p>Riecke: Gut zehn in der Woche.</p></blockquote>


<p>Mit anderen Worten und etwas Phantasie k&#246;nnte man sich folgendes Szenario ausmalen: <em>Ermittlungsbeh&#246;rden standen immer wieder bei StudiVZ vor der T&#252;r und verlangten Daten. Diese Daten durfte StudiVZ aber nicht erheben. Denn das verbietet das Telemediengesetz.<br />
Die Ermittlungsbeh&#246;rden gaben sich damit aber nicht zufrieden und fragten immer wieder nach Daten . Richtig penetrant, sowas. <br />
Und irgendwie fand Riecke das ja auch verst&#228;ndlich, denn warum sollten die Ermittler denn diese Daten auch nicht bekommen? </em></p>

<p>Gott sei Dank gab es einen Ausweg: Die &#196;nderung der AGB. Das konnte man  ja auch wunderbar mit Werbung erkl&#228;ren (und zur Beruhigung dann auch ein wenig auf Protest eingehen). Zwar gehen viele Leute und gerade auch junge Leute heutzutage eher offen mit ihren Daten um, aber das Wort "Polizei" h&#228;tte wohl selbst bei jenen Leuten ein Alarmgl&#246;cklein schellen lassen.</p>

<p>Fast schon k&#246;nnte man sagen, im Interview f&#246;rmlich den Felsbrocken zu sp&#252;ren, der Riecke vom Herzen gefallen ist, nachdem er sich zuvor im Konflikt zwischen Datenschutz und Anfragen der Ermittlungsbeh&#246;rden aufgerieben hat. </p>

<p>Nun, da 90% der StudiVZ-User der &#220;bermittlung der Daten zugestimmt haben, kann Riecke mit der ganzen Wahrheit herausr&#252;cken und sich - "Gott sei Dank" - als Mann, dem Sicherheit und Ordnung am Herzen liegen, gerieren. </p>

<p>Einen Exodus der User muss StudiVZ wohl nicht bef&#252;rchten. Den Grund kennt und nennt Ricke auch: </p><blockquote><p>Wenn ein soziales Netzwerk die kritische Masse erreicht hat, funktioniert es, weil alle meine Freunde schon da sind.</p></blockquote>

<p>Die Erfahrung gibt ihm recht. Und seien wir mal ehrlich: Eigentlich ist das alles ja auch nur zu unserem Besten. Wer k&#246;nnte da etwas dagegen haben?</p>

<p>Unterdessen rauscht es kr&#228;ftig in der deutschsprachigen Blogosph&#228;re: </p><blockquote><p>Endlich: StudiVZ muss Verbrechen nicht mehr decken (<a href="http://www.politik-digital.de/studivz-muss-verbrechen-nicht-mehr-decken">politik-digital.de</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Statt Online-Durchsuchung: StudiVZ! (<a href="http://medienblog.wordpress.com/2008/02/27/statt-online-durchsuchung-studivz/">Medienblog</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>jetzt wissen wir auch warum es zum jahreswechsel neue nutzungsbedingungen bei studivz gab (<a href="http://www.hoerold.de/wordpress/2008/02/27/und-tschuss-studivz/">das leben ist ein m&#228;rchen</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir wollen die Daten unserer Nutzer gar nicht sch&#252;tzen. Wir k&#228;men nicht mal auf die Idee ein solch absurde Anfrage abzuweisen oder zu hinterfragen. Wir sind sogar froh, da behilflich zu sein. Gott sei Dank haben uns die User da v&#246;llig freie Hand gegeben. Und die Hauptsache ist doch, dass unsere Nutzer passende Werbung bekommen. (<a href="http://notes.computernotizen.de/2008/02/27/studivz-gekurztes-zitat-wird-zu-einem-halben-dementi/">Notizblog</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>StudiVZ sorgt auch daf&#252;r das du weiterhin auf den Pfaden der Tugend wandeln wirst [...]. Und wenn du mal leichtsinnigerweise etwas Verbotenes gemacht hast wird man nat&#252;rlich den entsprechenden Stellen helfen, dir die rechte Strafe zukommen zu lassen. (<a href="http://www.it-guerilla.de/2008/02/27/bigstudivz-is-watching-you/">IT Guerilla</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Bis heute war ich noch beim StudiVZ registriert, jedoch ein Interview mit StudiVZ-Boss Riecke &#252;berzeugte mich nun endlich, das Weite zu suchen. (<a href="http://sturmwolf.wordpress.com/2008/02/27/goodbye-studivz/">Stargazers Blog</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Web 2.0 ist, wenn Dein Klarname wegen Kifferbildern in sozialen Netzwerken direkt an Ermittlungsbeh&#246;rden wandern. So wie bei StudiVZ. (<a href="http://www.schraeuble.de/2008/02/27/web-20/">Schr&#228;uble</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Das StudiVZ l&#228;sst also seine Nutzer zustimmen, Daten zu speichern, damit diese den Ermittlungsbeh&#246;rden &#252;bergeben werden d&#252;rfen. Gesetzlich w&#228;ren sie dazu nicht verflichtet. <br />
Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt... (<a href="http://nyblog.de/index.php/datenschutz-a-la-studivz/">nyblog</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Und bitte gleich noch alle die im Profil bei der politischen Einstellung sehr Links oder sehr Rechts angegeben haben mal sicherheitshalber dem Verfassungsschutz melden, und alle die sich irgendwie als Moslems outen auch gleich noch dazu. (<a href="http://www.meinbetrunkenesgestotter.de/2008/02/27/denunzantenvz/">meinbetrunkenesgestotter</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Mann ist ja richtig erleichtert, dass er seine Kunden verpfeifen kann. (<a href="http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2008/02/studivz-die-rec.html">Bernd R&#246;thlingsh&#246;fer</a>)</p></blockquote><div class="sharethis">
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		</item>
				<item>
			<title>Grundrechtsdebatte: Die SPD rudert ..zur&#252;ck? Vorw&#228;rts? Umher?</title>
			<link>http://blog.pgs-info.de/index.php/2007/11/19/grundrechtsdebatte-die-spd-rudert-zuruec</link>
			<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 21:54:42 +0000</pubDate>			<dc:creator>pgs</dc:creator>
			<category domain="main">standard</category>			<guid isPermaLink="false">105@http://blog.pgs-info.de/</guid>
						<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/2b8074850ae9204526975ced81a289&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die SPD hat sich in der allerj&amp;#252;ngsten Vergangenheit gelinde gedagt nicht gerade als B&amp;#252;rgerrechtspartei erwiesen. Offensichtlich hat man bei den Sozialdemokraten aber bemerkt, dass das aktuelle Gebaren durchaus auf  Widerstand, zumindest aber Emp&amp;#246;rung st&amp;#246;&amp;#223;t.&lt;br /&gt;
Es scheint also an der Zeit, die zu bef&amp;#252;rchtenden Image- und Glaubw&amp;#252;rdigkeitssch&amp;#228;den wieder zu &amp;#252;berdecken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anders l&amp;#228;&amp;#223;t sich der j&amp;#252;ngste, massenmedial (leider weitestgehend unreflektiert) breitgetretene Versuch der SPD, ihr &quot;B&amp;#252;rgerrechtsprofil zu sch&amp;#228;rfen&quot;, kaum erkl&amp;#228;ren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Versuch besteht darin, dass Dieter Wiefelsp&amp;#252;tz erkl&amp;#228;rt: &lt;code&gt;Das Internet ist ein neuer Raum der Freiheit, der im Grundgesetz nicht vorkommt. Die Menschen gehen dort gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bet&amp;#228;tigungen nach, sie kommunizieren und informieren sich. Es ist unsere Aufgabe, diese Aus&amp;#252;bung von B&amp;#252;rgerrechten gegen staatliche Eingriffe zu sch&amp;#252;tzen. &lt;/code&gt;(Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article1373318/SPD_plant_Grundrecht_auf_Informationsfreiheit_.html&quot;&gt;Welt online&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und alle Rechtspolitiker der Sozialdemokraten st&amp;#252;nden laut Klaus Uwe Benneter hinter der Idee eines neuen Grundrechts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir erinnern uns: Dieter Wiefelsp&amp;#252;tz ist derjenige, &lt;a href=&quot;http://blog.pgs-info.de/index.php?title=vorratsdatenspeicherung-dieter-wiefelspu&amp;amp;more=1&amp;amp;c=1&amp;amp;tb=1&amp;amp;pb=1&quot;&gt;der die Vorratsdatenspeicherung ganz toll findet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir erinnern uns weiterhin: Die sechsundzwanzig Abgeordneten, die erkl&amp;#228;rten, &lt;a href=&quot;http://blog.pgs-info.de/index.php?title=title-1&amp;amp;more=1&amp;amp;c=1&amp;amp;tb=1&amp;amp;pb=1&quot;&gt;ein Gesetz zur pr&amp;#228;ventiven Total&amp;#252;berwachung des Kommunikationsverhaltens verabschiedet zu haben, welches sie f&amp;#252;r verfassungswidrig halten&lt;/a&gt;, sind SPD-Mitglieder.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Partei also geriert sich nun als eherne Grundrechtsk&amp;#228;mpfer. Die Sozialdemokraten spekulieren offensichtlich darauf, dass dem B&amp;#252;rger jeweils nur die letzte Schlagzeile im Bewu&amp;#223;tsein bleibt. Die Strategie, die dahinter steht, k&amp;#246;nnte man folgenderma&amp;#223;en beschreiben: Grundrechte einschr&amp;#228;nken und danach medienwirksam in der Verfassung festchreiben. &amp;#220;ber die grauen, harten Konturen des neuen &amp;#220;berwachungsstaates wird formal eine grundgesetzliche Kuscheldecke geworfen - eine d&amp;#252;nne Decke ist das, aus elastischem Material mit vielen Durchgriffen, Rei&amp;#223;verschl&amp;#252;ssen (streng rechtsstaatlich ausgestaltet, versteht sich!) und zeitgem&amp;#228;&amp;#223;em Materialmix. Im Anschlu&amp;#223; kann man als Vertreter der politischen Klasse dann wieder einmal &amp;#252;ber den &quot;demokratischen Konsens&quot; schwadronieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.kairaven.de/comment.php?type=trackback&amp;amp;entry_id=1427&quot;&gt;Kai Raven beschreibt&lt;/a&gt; es ganz treffend:&lt;br /&gt;
&lt;code&gt;Wovon redet [...] die SPD [...] da eigentlich? Vom Recht auf Informationsfreiheit oder vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung? Das ist nicht dasselbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Rechte werden direkt und indirekt durch Ma&amp;#223;nahmen wie die Vorratsdatenspeicherung, die Online-Durchsuchung/Quellen-TK&amp;#220; und die institutionalisierte staatliche Internet&amp;#252;berwachung (ZaRD, GTAZ, IMAS, GIZ usw.) massiv eingeschr&amp;#228;nkt und hinsichtlich der Aus&amp;#252;bung durch Internetnutzer massiv negativ beeinflu&amp;#223;t. Wenn man nicht sagen will, sie werden de facto dadurch abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu anderen Zeiten w&amp;#228;re eine Verankerung beider Rechte in der Verfassung zu begr&amp;#252;&amp;#223;en gewesen. Jetzt - nach 2001 und folgenden Jahren, unter dem Eindruck des beschlossenen Gesetzes und der Argumentation eines Sch&amp;#228;uble ist es die Schaffung eines oder zweier Grundrechte, um sie anschlie&amp;#223;end umso besser, legitimierter einschr&amp;#228;nken und aush&amp;#246;hlen zu k&amp;#246;nnen. Sie werden Teil der &quot;notwendigen Transformation der Verfassung&quot; von der alle Sicherheitspolitik-Hardliner sprechen. Der Vorsto&amp;#223; der SPD ist Teil ihrer Entfernung bzw. Aufgabe rechtsstaatlicher und demokratischer Prinzipien. Orwell h&amp;#228;tte das &quot;Doppeldenk&quot; und &quot;Neusprech&quot; genannt.&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch &lt;a href=&quot;http://www.peterkroener.de/2007/11/18/lustig/trackback/&quot;&gt;Peter Kr&amp;#246;ner stolpert&lt;/a&gt; &amp;#252;ber Widerspr&amp;#252;che: &lt;br /&gt;
&lt;code&gt;Jene Sozis, die fast einstimmig f&amp;#252;r die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben, wollen jetzt die Freiheit der Kommunikation im Internet wahren. Dieter Wiefelsp&amp;#252;tz, der rote Sch&amp;#228;uble, gibt jetzt solche T&amp;#246;ne von sich [...]&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://ber1.wordpress.com/2007/11/19/art-10a-gg-oder-so/trackback/&quot;&gt;Bernie.1 bef&amp;#252;rchtet&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;code&gt;Klingt gut, aber warten wir erst einmal auf Grundrechtsinhalt und Gesetzesvorbehalt: Es w&amp;#228;re schade, wenn am Ende ein Feigenblatt-Grundrecht ohne Schutzbereich, ein v&amp;#246;llig beschr&amp;#228;nktes Grundrechtchen oder gar ein Absatzmonster nach Art von Art. 13 GG oder Art. 16a GG herausk&amp;#228;me.&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.elementarteile.de/wp-trackback.php?p=1473&quot;&gt;elementarteile ruft aus&lt;/a&gt;: &quot;SPD, du Freiheitsk&amp;#228;mpferin!&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://haloscan.com/tb/ix/4659&quot;&gt;Felix Schwenzel von wirres.net&lt;/a&gt; bleibt da nur noch die Diagnose &quot;Schizophren, krank, unredlich, bigott und enorm unglaubw&amp;#252;rdig.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch &lt;a href=&quot;http://www.svenscholz.de/index.php/spd-die-grundrechtschutzer/trackback/&quot;&gt;Sven Scholz meint&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;code&gt;Sagt mal, SPD, wie l&amp;#228;cherlich wollt ihr euch denn noch machen? In meinen Augen ist euer &amp;#8220;Vorsto&amp;#223;&amp;#8221; zur &amp;#8220;Einf&amp;#252;hrung&amp;#8221; von Informationsfreiheit &amp;#8220;im Internet&amp;#8221; doch pure Heuchelei [...].&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/2b8074850ae9204526975ced81a289" width="1" height="1" alt="" /><br />
Die SPD hat sich in der allerj&#252;ngsten Vergangenheit gelinde gedagt nicht gerade als B&#252;rgerrechtspartei erwiesen. Offensichtlich hat man bei den Sozialdemokraten aber bemerkt, dass das aktuelle Gebaren durchaus auf  Widerstand, zumindest aber Emp&#246;rung st&#246;&#223;t.<br />
Es scheint also an der Zeit, die zu bef&#252;rchtenden Image- und Glaubw&#252;rdigkeitssch&#228;den wieder zu &#252;berdecken.</p>

<p>Anders l&#228;&#223;t sich der j&#252;ngste, massenmedial (leider weitestgehend unreflektiert) breitgetretene Versuch der SPD, ihr "B&#252;rgerrechtsprofil zu sch&#228;rfen", kaum erkl&#228;ren.</p>

<p>Dieser Versuch besteht darin, dass Dieter Wiefelsp&#252;tz erkl&#228;rt: <code>Das Internet ist ein neuer Raum der Freiheit, der im Grundgesetz nicht vorkommt. Die Menschen gehen dort gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bet&#228;tigungen nach, sie kommunizieren und informieren sich. Es ist unsere Aufgabe, diese Aus&#252;bung von B&#252;rgerrechten gegen staatliche Eingriffe zu sch&#252;tzen. </code>(Quelle: <a href="http://www.welt.de/politik/article1373318/SPD_plant_Grundrecht_auf_Informationsfreiheit_.html">Welt online</a>)</p>

<p>Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und alle Rechtspolitiker der Sozialdemokraten st&#252;nden laut Klaus Uwe Benneter hinter der Idee eines neuen Grundrechts.</p>

<p>Wir erinnern uns: Dieter Wiefelsp&#252;tz ist derjenige, <a href="http://blog.pgs-info.de/index.php?title=vorratsdatenspeicherung-dieter-wiefelspu&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1">der die Vorratsdatenspeicherung ganz toll findet</a>.</p>

<p>Wir erinnern uns weiterhin: Die sechsundzwanzig Abgeordneten, die erkl&#228;rten, <a href="http://blog.pgs-info.de/index.php?title=title-1&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1">ein Gesetz zur pr&#228;ventiven Total&#252;berwachung des Kommunikationsverhaltens verabschiedet zu haben, welches sie f&#252;r verfassungswidrig halten</a>, sind SPD-Mitglieder.</p>

<p>Diese Partei also geriert sich nun als eherne Grundrechtsk&#228;mpfer. Die Sozialdemokraten spekulieren offensichtlich darauf, dass dem B&#252;rger jeweils nur die letzte Schlagzeile im Bewu&#223;tsein bleibt. Die Strategie, die dahinter steht, k&#246;nnte man folgenderma&#223;en beschreiben: Grundrechte einschr&#228;nken und danach medienwirksam in der Verfassung festchreiben. &#220;ber die grauen, harten Konturen des neuen &#220;berwachungsstaates wird formal eine grundgesetzliche Kuscheldecke geworfen - eine d&#252;nne Decke ist das, aus elastischem Material mit vielen Durchgriffen, Rei&#223;verschl&#252;ssen (streng rechtsstaatlich ausgestaltet, versteht sich!) und zeitgem&#228;&#223;em Materialmix. Im Anschlu&#223; kann man als Vertreter der politischen Klasse dann wieder einmal &#252;ber den "demokratischen Konsens" schwadronieren.</p>

<p><a href="http://blog.kairaven.de/comment.php?type=trackback&amp;entry_id=1427">Kai Raven beschreibt</a> es ganz treffend:<br />
<code>Wovon redet [...] die SPD [...] da eigentlich? Vom Recht auf Informationsfreiheit oder vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung? Das ist nicht dasselbe. <br />
<br />
Beide Rechte werden direkt und indirekt durch Ma&#223;nahmen wie die Vorratsdatenspeicherung, die Online-Durchsuchung/Quellen-TK&#220; und die institutionalisierte staatliche Internet&#252;berwachung (ZaRD, GTAZ, IMAS, GIZ usw.) massiv eingeschr&#228;nkt und hinsichtlich der Aus&#252;bung durch Internetnutzer massiv negativ beeinflu&#223;t. Wenn man nicht sagen will, sie werden de facto dadurch abgeschafft.<br />
<br />
Zu anderen Zeiten w&#228;re eine Verankerung beider Rechte in der Verfassung zu begr&#252;&#223;en gewesen. Jetzt - nach 2001 und folgenden Jahren, unter dem Eindruck des beschlossenen Gesetzes und der Argumentation eines Sch&#228;uble ist es die Schaffung eines oder zweier Grundrechte, um sie anschlie&#223;end umso besser, legitimierter einschr&#228;nken und aush&#246;hlen zu k&#246;nnen. Sie werden Teil der "notwendigen Transformation der Verfassung" von der alle Sicherheitspolitik-Hardliner sprechen. Der Vorsto&#223; der SPD ist Teil ihrer Entfernung bzw. Aufgabe rechtsstaatlicher und demokratischer Prinzipien. Orwell h&#228;tte das "Doppeldenk" und "Neusprech" genannt.</code></p>

<p>Auch <a href="http://www.peterkroener.de/2007/11/18/lustig/trackback/">Peter Kr&#246;ner stolpert</a> &#252;ber Widerspr&#252;che: <br />
<code>Jene Sozis, die fast einstimmig f&#252;r die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben, wollen jetzt die Freiheit der Kommunikation im Internet wahren. Dieter Wiefelsp&#252;tz, der rote Sch&#228;uble, gibt jetzt solche T&#246;ne von sich [...]</code></p>

<p><a href="http://ber1.wordpress.com/2007/11/19/art-10a-gg-oder-so/trackback/">Bernie.1 bef&#252;rchtet</a>:<br />
<code>Klingt gut, aber warten wir erst einmal auf Grundrechtsinhalt und Gesetzesvorbehalt: Es w&#228;re schade, wenn am Ende ein Feigenblatt-Grundrecht ohne Schutzbereich, ein v&#246;llig beschr&#228;nktes Grundrechtchen oder gar ein Absatzmonster nach Art von Art. 13 GG oder Art. 16a GG herausk&#228;me.</code></p>

<p><a href="http://www.elementarteile.de/wp-trackback.php?p=1473">elementarteile ruft aus</a>: "SPD, du Freiheitsk&#228;mpferin!"</p>

<p><a href="http://haloscan.com/tb/ix/4659">Felix Schwenzel von wirres.net</a> bleibt da nur noch die Diagnose "Schizophren, krank, unredlich, bigott und enorm unglaubw&#252;rdig."</p>

<p>Auch <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/spd-die-grundrechtschutzer/trackback/">Sven Scholz meint</a>: <br />
<code>Sagt mal, SPD, wie l&#228;cherlich wollt ihr euch denn noch machen? In meinen Augen ist euer &#8220;Vorsto&#223;&#8221; zur &#8220;Einf&#252;hrung&#8221; von Informationsfreiheit &#8220;im Internet&#8221; doch pure Heuchelei [...].</code></p>

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            title : 'Grundrechtsdebatte: Die SPD rudert ..zur&#252;ck? Vorw&#228;rts? Umher?',
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