| « Vom Staat, der seine Bürger verkauft | Im Namen des Gesetzes: Halt! » |
Ist der ADAC kommunistisch unterwandert?
Die Mineralölkonzerne haben (wie vor jeder Reisewelle) die Spritpreise erhöht. Nichts Neues also.
Anlaß genug jedoch für den ADAC, das "nicht mehr akzeptable Jo-Jo-Spiel auf Kosten der Autofahrer" zu beklagen.
ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter diagnostiziert sogar: «Die jüngsten Anhebungen sind in keiner Weise gerechtfertigt. Sie dienen nur der Gewinnsteigerung der Konzerne.»
Ja, lieber Herr Ramstetter: Ist denn eine Gewinnsteigerung für kapitalistische Unternehmen nicht Rechtfertigung genug? Ist das nicht sogar die Rechtrefertigung an sich?
Was erwarten Sie denn von den Ölkonzernen? Preissenkungen vor Reisewellen? Umsonst tanken an Feiertagen? Preisnachlaß für Vielfahrer?
Vielleicht sollte der ADAC, der laut Selbstdarstellung wie ein Unternehmen geführt wird, einfach mal über Unternehmensziele in der Marktwirtschaft nachdenken.
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