| « ZoneAlarm: Wirkungslos | Eskalation: "Tron" in der Wikipedia. » |
ZoneAlarm: Spyware?
Der Klassiker unter den Personal Firewalls, ZoneAlarm von Zone Labs, steht im Verdacht, das Gegenteil dessen zu tun, was der Hersteller verspricht ("Solide Sicherheitsgrundlage für PCs mit Internetanbindung. Blockiert den Internetzugriff durch Hacker, Spyware und Trojaner."). Wie Volker Birk in den Newsgroups de.comp.security.firewall und comp.sceurity.firewall berichtet, telefoniert ZoneAlarm nach Hause, baut also ohne Zutun und ohne Wissen des Anwenders eine Verbindung zu verschiedenen Servern auf.
Auch infoworld.com berichtet über diese neu entdeckten Fähigkeiten ZoneAlarms.
Nachdem ZoneAlarm in der Vergangenheit durch Sicherheitslücken aufgefallen war, stellt sich mit der Entdeckung einer potenziellen Spyware-Fähigkeit ZoneAlarms einmal mehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Personla Firewalls.
Vor allem "Alltagsuser" verlassen sich auf die versprochene Schutzwirkung von Personal Firewalls. Dass diese Produkte konzeptionell keinen umfassenden Schutz bieten können, und darüber hinaus einen Schwächung der Sicherheit darstellen können, wird seit längerer Zeit diskutiert, zum Beispiel hier, hier, hier und hier und dort.
Warum dennoch bessere und billigere Sicherungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die sichere Konfiguration eines Rechners und der Verzicht auf Arbeiten unter Administrationsrechten, unter einem großen Kreis von Anwendern unpopulärer sind als die Versprechungen diverser Softwarehersteller ("macht Ihren PC gegenüber Hackern unsichtbar"; "Verbirgt Ihren Computer weitgehend vor Hackern"), bleibt offen.
Trackback-Adresse für diesen Eintrag
Trackback-URL (Rechtsklick und Verknüpfungs-/Link-Adresse kopieren)



Letzte Kommentare